KUBB-Cup

Eine gute Regelerklärung findet Ihr auch unter:
http://www.kubbaner.de/kubb_regeln.html

Spielmaterial : 1 König (a) 10 Kubbs (b) 6 Wurfhölzer (c)   4 Eckpflöcke (d)

Ziel des Spiels ist es, mit den Wurfhölzern alle gegnerischen Kubbs abzuwerfen, um dann abschließend durch Umwerfen des Königs das Spiel für sich zu entscheiden. 

Spielvorbereitung: Mit den 4 Eckpflöcken wird das Spielfeld auf 5m x 8m oder für Anfänger auf 4m x 6m abgesteckt – im Idealfall auf Rasen oder am Sandstrand. Auf den beiden Grundlinien werden jeweils 5 Kubbs gleichmäßig verteilt – diese werden als Basis-Kubbs bezeichnet. In der Mitte des Spielfeldes wird der König platziert, der auch die gedachte Mittellinie bildet. Es werden zwei Mannschaften aus jeweils 1 bis 6 Spielern gebildet,

wobei die Spielerzahl der beiden Mannschaften nicht zwingend identisch sein muss. Beide Mannschaften bestimmen die Startmannschaft – das Startrecht sollte bei weiteren Partien immer wechseln. Die Startmannschaft (Team A) erhält alle 6 Wurfhölzer und verteilt diese gleichmäßig unter den Mitspielern. Die Wurfhölzer dürfen nur ihrer Länge nach gerade in Wurfrichtung geworfen werden (Abb. 2a). Seitliche ‘Propeller’-Würfe sind verboten und müssen bei einem erfolgreichen Treffer wiederholt werden. Solch ein Wurf liegt vor, wenn sich das Wurfholz bereits in der Luft um mehr als 90 Grad seitlich dreht.     

Spielablauf:  Die Mitspieler (Team A) versuchen, in beliebiger Reihenfolge, mit den 6 Wurfhölzern so viele gegnerische Basis-Kubbs wie möglich abzuwerfen.

Der werfende Spieler darf dazu bis an die Wurflinie herantreten und muss sich innerhalb der beiden Seitenlinien befinden. Die Wurflinie entspricht immer dem vordersten in der eigenen Spielhälfte befindlichen Kubb, was zu Beginn des Spiels der Grundlinie entspricht. ·Die gegnerische Mannschaft (Team B) sollte währenddessen genügend Abstand vom Spielfeld halten und auch erst nach dem 6. Wurfholz wieder an dieses herantreten. Team B sammelt nun alle Wurfhölzer ein. Anschließend werden alle Kubbs eingesammelt die erfolgreich umgeworfen wurden (auf der Seite liegen). Team B muss nun alle eingesammelten Kubbs von der Grundlinie aus in die gegnerische Spielhälfte werfen – diese gelten ab sofort als Feld-Kubbs. Hierbei spielt die Wurftechnik keine Rolle. Nachdem alle Kubbs geworfen wurden, müssen ggf. nicht in der gegnerischen Spielhälfte liegengebliebene Feld-Kubbs (ein Fehl-Kubb) erneut geworfen werden.

Ein Kubb gilt als Fehl-Kubb wenn er nach dem Aufstellen nicht mind.zur Hälfte in der gegnerischen Spielfeldhälfte steht. Anschließend werden nun alle Feld-Kubbs von Team A aufgestellt. Das Aufstellen der Kubbs erfolgt wie in der Abbildung dargestellt.Ein auf der Spielfeldbegrenzung liegender Kubb muss nach Innen (in die entsprechende Spielfeldhälfte) aufgestellt werden.  Team B ist nun an der Reihe, seinerseits mit den 6 Wurfhölzern die gegnerischen Kubbs abzuwerfen. Hierbei gilt allerdings, dass zuerst immer alle in der gegnerischen Spielhälfte stehenden Feld-Kubbs abgeworfen werden müssen, bevor die Basis-Kubbs an der Grundlinie abgeworfen werden dürfen.

Fällt ein Basis-Kubb dennoch bevor alle Feld-Kubbs umgeworfen wurden, wird dieser augenblicklich wieder an seiner ursprünglichen Stelle aufgestellt und gilt auch weiterhin als Basis-Kubb (der Wurf darf aber nicht wiederholt werden). Es dürfen mit einem Wurfholz auch mehrere Kubbs auf einmal umgeworfen werden. 

Nun beginnt Team A wieder unter folgender Beachtung: Stehen nach der Wurfphase des Gegners noch Feld-Kubbs in der eigenen Spielhälfte, gilt der Vorderste Kubb als neue Wurflinie, bis zu der sie nun vorrücken dürfen. Achtung: Kubbs werden immer von der Grundlinie aus geworfen.

Sobald kein Kubb mehr in der gegnerischen Spielhälfte und an dessen Grundlinie steht und die Mannschaft noch mind. ein Wurfholz übrig hat, muss sie versuchen durch das Umwerfen des Königs, die Partie siegreich zu beenden. Der König muss dabei immer von der Grundlinie aus umgeworfen werden. Achtung: Wird der König während des Spieles von einem Wurfholz oder Kubb umgeworfen, bevor alle gegnerischen Kubbs abgeräumt wurden, ist diese Parti automatisch für die werfende Mannschaft verloren.

Besondere Situationen:

Umgeworfene Kubbs: Ein Kubb gilt auch als Umgeworfen, wenn er sich nach einem ‘Purzelbaum’ wieder aufrichtet oder nur noch von einem anderen Spielelement gestützt wird.

Werfen von Kubbs:  Wird ein bereits stehender Feld-Kubb dabei getroffen, muss er an seiner neuen Liegestelle aufgestellt oder ggf. (wenn er aus dem Spielfeld flog) als Fehl-Kubb neu ins Spielfeld geworfen werden. Wird ein Basis-Kubb dabei aus dem Spielfeld befördert, wird er einfach wieder an seiner ursprünglichen Stelle aufgestellt und der verursachende Feld-Kubb gilt an seiner Stelle als Fehl-Kubb und muss erneut geworfen werden. Landet ein Fehl-Kubb ein zweites Mal außerhalb der gegnerischen Spielhälfte gibt es einen Straf-Kubb  

Straf-Kubb: ·Ein Straf-Kubb darf von der gegnerischen Mannschaft an einer beliebigen Stelle in der eigenen Spielhälfte aufgestellt werden, mindestens aber eine Wurfholzlänge entfernt vom König. Sie können den Straf-Kubb also sehr nah am König oder z.B. in einer hinteren Ecke des Spielfeldes platzieren. Wird jedoch ein Kubb vom Gegner selber in die Nähe des Königs geworfen, darf dieser auch ohne Berücksichtigung eines Mindestabstandes zum König aufgestellt werden.